Freitag, 26. Dezember 2014

Thessaloniki - Beograd

Bereitstellung des "Hellas" erfolgte um ca 15h25:




MZ-Liegewagen:


MZ-Sitzwagen (1. Klasse, fuhr aber als 2. Klasse-Wagen - eine tatsächliche 1. Klasse, für die man auch in der Praxis offiziell den höheren Fahrpreis zahlt, scheint in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens mit Ausnahme von Slowenien und Kroatien nicht zu existieren).


ZS-Sitzwagen:


OSE-Sitzwagen:



Der griechische Wagen ist zwar der modernste, dem gepflegtesten Eindruck hinterlassen aber die mazedonischen Wagen.




Lok 120 029 setzt sich vor den Zug:


Abfahrt in Thessaloniki mit +7:


Autoverladerampe:


Angeblich gab es ja im Sommer einen Autotransportwagen Beograd-Thessaloniki.
Weiss wer mehr dazu? Fuhr der tatsächlich? Ist er auch 2015 wieder geplant?
Gibt es nich andere ARZ-Relationen ab Thessaloniki?
Auf welcher Relation wird der am Foto sichtbare Autotransportwagen der OSE eingesetzt?

Einige Impressionen von abgestelltem Wagenmaterial im Bahnhofsbereich von Thessaloniki:

















In meinem Liegewagenabteil:


Meine Reservierung:


Es waren zunächst auch zwei Reisende aus Polen in meinem Abteil. Sie hatten eine per Fax bestellte Reservierung von PKP Intercity:


Da im Wagen aber genügend Platz war, haben die sich dann aber ein anderes Abteil gesucht.
Insgesamt gab es im Zug grenzüberschreitend vielleicht 20-30 Fahrgäste.

Im MZ-Sitzwagen:






Unterwegs gen Norden:




Bis knapp südlich von Polikastro geht es auch hier auf recht neuer Infrastruktur recht flott dahin:


Südlich von Polikastro verlässt die hier noch nicht in Betrieb genommene zweigleisige Neutrassierung die bestehende Trasse:




Von hier bis kurz vor Idomeni schlängelt sich die noch befahrene eingleisige Strecke durch das hier recht enge Flusstal des Vardar. Die neue Trasse umfährt diese Tal - die Länge dieses Neubauabschnittes beträgt bis Bf Idomeni knapp 20 km:



Der Oberbau im Bahnhof Polikastro sieht eigentlich auch recht neu aus, obwohl der Bahnhof früher oder später infolge der Neutrassierung wohl wegfallen wird:



Brücke über den Vardar westlich von Polikastro:



Südlich von Idomeni treffen neue und alte Trasse wieder aufeinander:






Einfahrt in den Bf Idomeni:






Nach der Passkontrolle (die hier und auch nachher in Gevgelija bei weitem nicht so lange dauert wie der Aufenthalt des Zuges) rollen wir weiter nach Gevgelija in Mazedonien:


Bf Gevgelija:


Hier erfolgt der Lokwechsel:




Erst nachdem die Kontrollen abgeschlossen sind, dürfen die Binnenverkehrsfahrgäste einsteigen:


Pünktlich geht es dann weiter.
Hier eing landschaftlich ganz netter Abschnitt entlang des Vardar:





Zugkreuzung und -überholung an irgendeinem Bahnhof:











Abschnittsweise wird die Strecke saniert:






Positiv im Vergleich zu Serbien fällt der relativ gute Zustand der Infrastruktur sowie das einigermassen passable Tempo (immerhin 80-100 km/h) auf.

Halt an irgendeinem Bahnhof:








Wir passieren Veles:


Bahnhof Skopje - hier füllt sich dann auch der Liegewagen halbwegs - ab hier teile ich mein Abteil mit einem Mazedonier.











Flüssiges Souvenir aus Skopje:



Am mazedonischen Grenzbahnhof Tabanovci:



Planankunft am nächsten Morgen in Belgrad wäre eigentlich um 5h33. Zum Glück kommt es dazu nicht. Als ich um 7h aufwache, sind wir noch irgendwo bei Mladenovac.

Sopot Kosmajski wird um 7h15 passiert - noch ca 41 km bis Belgrad:







Nur sehr langsam nähern wir uns Belgrad. Signale sind fast überall ausser Betrieb, mehr als 40 km/h erreichen wir selten.

Abgestellte Wagen südlich von Belgrad:







Topcider wird um 8h40 passiert:


Einfahrt Belgrad:




Ankunft war schliesslich um 8h55 (+202) - mir war's bzgl Ausschlafen sehr recht.
Für die 41 km von Sopot Kosmajski bis Beograd haben wir also 1h40 gebraucht.



Auch das gibt es - gepflegte ZS-Wagen im D 414 nach Villach:


Der "Tara" nach Bar:









In Beograd habe ich mich mit zwei Freunden getroffen, die bereits am Vortag aus Wien angereist sind.
Zusammen verbrachten wir noch zwei Tage in Beograd, bevor es dann am nächsten Abend mit dem Nachtzug nach Budapest und von dort weiter nach Wien ging.
Dazu dann noch mehr im letzten Teil dieses Berichts.




































































































































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